Hausbau - Partner rund um Berlin

Grunderwerbsteuer: So bleibt der Hausbau bezahlbar

bundesweite Grunderwerbssteuersätze

Auf preiswertere Grundstücke in kleinen Städten ausweichen


Steigende Steuern und andere Nebenkosten erschweren Normalverdiener-Familien, den Traum vom Eigenheim zu verwirklichen. Doch mit strategischem Geschick und dem richtigen Partner ist und bleibt der Hausbau bezahlbar.

Die Nebenkosten für den Hausbau steigen. Zu Jahresbeginn 2015 haben das Saarland und das Land Nordrhein-Westfalen den Grunderwerbsteuersatz auf 6,5 Prozent angehoben. Bereits im Jahr zuvor war in einigen anderen Bundesländern die Grunderwerbsteuer herauf gesetzt worden. Im Bundesland Berlin liegt der Grunderwerbsteuersatz derzeit (2015) bei 6,0 Prozent. Lediglich Bayern und Sachsen haben den ursprünglichen Steuersatz von 3,5 Prozent beibehalten.

„Diese Entwicklung finde ich bedenklich. Das Eigenheim ist ein wichtiger Baustein in der Altersvorsorge. Doch anstatt die Menschen zu unterstützen, belastet der Staat sie zusätzlich und trifft damit vor allem Normalverdiener“, mahnt Jürgen Dawo, Gründer von Town & Country Haus, Deutsch-lands führendem Massivhausanbieter.

Angesichts steigender Mieten und niedriger Zinsen ist der Hausbau für immer mehr Menschen, beispielsweise in Berlin, eine attraktive Lebens- und Wohnalternative. Das scheinen die Bundesländer derzeit auszunutzen, um ihre Kassen zu füllen. Anstatt mit möglichst niedrigen Grunderwerbsteuersätzen insbesondere junge Familien zum Bau eines Eigenheims zu ermutigen, werden diese verschreckt. „Mit der Mietpreisbremse soll laut Gesetzgeber Wohnraum bezahlbar bleiben. Andererseits werden diejenigen, die in ein Eigenheim und damit in ihre Altersvorsorge investieren wollen, bestraft“, erklärt Jürgen Dawo.

Tipps zum Kostensparen beim Hausbau

Doppelhaus Mainz 128Doppelhaus Mainz 128

Viele Familien haben kein unbegrenztes Baubudget zur Verfügung. Baunebenkosten wie die Grunderwerbsteuer errechnen sich prozentual am Grundstückspreis. Wer also die Kosten für den Grundstückskauf verringern möchte, sollte auf einen möglichst niedrigen Kaufpreis achten. Auf dem Land oder in Kleinstädten sind Grundstücke meistens erschwinglicher als Bauland in Großstadtnähe und erst recht in den Metropolen wie der Bundeshauptstadt.

Wer indes nicht aufs Land ziehen möchte, kann ein Haus bauen, das die vorhandene Grundstücksfläche optimal ausnutzt und somit erkennbar weniger Raum benötigt. „Das Town & Country ‚Stadthaus Aura‘ zum Beispiel ist optimal für schmale und schwierige Grundstücke oder Baulücken geeignet. Auch gibt es Häuser wie unser ‚Raumwunder‘, die sich durch eine kompakte Bauweise auszeichnen und dabei trotzdem genug Platz für die ganze Familie bieten“, so Jürgen Dawo. Tipp: Auch der Bau eines Doppelhauses kann eine Option sein. Wer gemeinsam mit anderen baut, kann sich die Grundstückskosten sowie die Grunderwerbsteuer und eventuelle Maklergebühren teilen.

Solange die Hypothekenzinsen niedrig sind, woran sich in absehbarer Zeit nichts ändern dürfte, bleibt der Traum von den eigenen vier Wänden für Normalverdiener erfüllbar. Sobald die Zinsen wieder steigen und der Staat Bauherren noch stärker zur Kasse bittet, wird die Baufinanzierung schwieriger. „Deshalb sollten sich Unentschlossene nicht zu lange Zeit für ihre Entscheidung lassen. Selbstverständlich suchen wir stets nach neuen Ideen, um den Hausbau zu mietähnlichen Konditionen auch künftig zu ermöglichen, ohne dabei Qualität und Sicherheit für Bauherren zu vernachlässigen“, verdeutlicht Town & Country-Gründer Jürgen Dawo.

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